Dienstag, 13. Mai 2008

Maiglöckchen

Foto Eka
Das Maiglöckchen ist Symbol für Glück und Liebe, Heil der Welt, Ende allen Kummers, Seelenreinheit, Sittsamkeit, die richtige Entscheidung zwischen polaren Wegen, Glücklicher Neuanfang, Herzensstärke. In der Blumensprache bedeuted das Meiglöckchen "Das Glück kehrt zurück"

Die lieblichen, süß duftenden Blumen, die versteckt in schattigen Tälern zu Beginn des Wonnemonats Mai blühen, sind dem Volk ein Symbol der Hoffnung auf Liebe Glück und das Ende allen Kummers.

Die Blumensprache sagt: "Das Glück kehrt zurück."

Maiglöckchen sind häufig auf Waldböden zu finden oder auch in Gärten mit Baumbestand und Hecken.

Über einen Strauß mit Maiglöckchen freut sich jeder. Man kann ihn der Freundin, der Mutter zum Muttertag, der Chefin zu jeder Gelegenheit schenken.


Gedichte über das Maiglöckchen

Maiglöckchen und die Blümelein


Maiglöckchen läutet in dem Tal,
das klingt so hell und fein,
so kommt zum Reigen allzumal,
ihr lieben Blümelein!

Die Blümchen, blau und gelb und weiß
Sie kommen all herbei,
Vergißmeinnicht und Ehrenpreis
und Veilchen sind dabei.

Maiglöckchen spielt zum Tanz im Nu
und alle tanzen dann.
Der Mond sieht ihnen freundlich zu,
hat seine Freude dran.

Den Junker Reif verdroß das sehr,
Er kommt ins Tal hinein;
Maiglöckchen spielt zum Tanz nicht mehr.
Fort sind die Blümelein.

Doch kaum der Rief das Tal verläßt,
da rufet wieder schnell
Maiglöckchen auf zum Frühlingsfest
und leuchtet doppelt hell.

Nun hält's auch mich nicht mehr zu Haus
Maiglöckchen ruft auch mich.
Die Blümchen gehn zum Tanze aus,
zum Tanzen geh auch ich!

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)


Maiglöckchen


Läuten kaum die Maienglocken,
leise durch den lauen Wind,
hebt ein Knabe froh erschrocken,
aus dem Grase sich geschwind.
Schüttelt in den Blütenflocken,
seine feinen blonden Locken,
schelmisch sinnend wie ein Kind.

Und nun wehen Lerchenlieder
und es schlägt die Nachtigall,
von den Bergen rauschend wieder
kommt der kühle Wasserfall.
Rings im Walde bunt Gefieder,
Frühling ist es wieder
und ein Jauchzen überall.

Joseph Freiherr von Eichendorff (1788-1857)

Die Mainacht

Die Luft ist blau, das Tal ist grün,
die kleinen Maienglocken blühn
und Schlüsselblumen drunter;
der Wiesengrund ist schon so bunt
und malt sich täglich bunter.

Drum komme, wem der Mai gefällt,
und freue sich der schönen Welt
und Gottes Vatergüte,
die diese Pracht hervorgebracht,
den Baum und seine Blüte.

Ludwig Christoph Heinrich Hölty (1748 - 1776)


Mayenblume

Bei'm ersten Hauch der rauhen Lüfte
Die zarte Mayenblum' ersprießt,
Und mit dem Balsam ihre Düfte
Sie den ershnten May begrüßt.
Im fleckenlosen Weiß, dem Kleide
Der Unschuld, hüllet sie sich ein,
Und mahnet, nur der Unschuld Freude
Im May des Lebens sich weihn.

Charlotte de la Tour

Montag, 12. Mai 2008

Die Rose


Die Rose ist die Königin der Blumen.


Unzählige Rosensorten erfreuen uns mit ihrem Duft und ihren Farben. Es dürfte nicht schwer sein, für jeden Geschmack und jeden Anlass eine passende Sorte zu finden. Die Palette reicht von den eher bescheidenen kleinen Moosröschen bis zu den eleganten langstieligen Edelrosen.

So vielfältig Ihre Arten sind, so läßt sich auch ihre Bedeutung beschreiben. Überreichen Sie eine einzelne rote Rose, bedeutet das Liebe. Das ist wohl die bekannteste Art, dieses auszudrücken. Aber es muss ja nicht immer eine rote Rose sein, die man verschenkt. Ein bunter Rosenstrauß, manchmal auch im eigenen Garten gepflückt, kommt immer und überall an.

Gedichte über die Rose:

Als Allerschönste

Als Allerschönste bist du anerkannt,
bist Königin des Blumenreichs genannt;
Unwidersprechlich allgemeines Zeugnis,
Streitsucht verbannend, wundersam Ereignis!
Du bist es also, bist kein bloßer Schein,
In dir trifft Schaun und Glauben überein;
Doch Forschung strebt und ringt, ermüdend nie,
Nach dem Gesetz , dem Grund Warum und Wie.

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)


Alte Rose

Eine Rosenknospe war
Sie für die mein Herz glühte;
Doch sie wuchs, und wunderbar
Schoß sie auf in voller Blüte.

Ward die schönste Ros im Land,
Und ich wollt die Rose brechen,
Doch sie wußte mich pikant
Mit den Dornen fortzustechen.

Jetzt, wo sie verwelkt, zerfetzt
Und verklatscht von Wind und Regen -
Liebster Heinrich bin ich jetzt,
Liebend kommt sie mir entgegen.

Heinrich hinten, Heinrich vorn,
Klingt es jetzt mit süßen Tönen;
Sticht mich jetzt etwa ein Dorn,
Ist es an dem Kinn der Schönen.

Heinrich Heine (1797-1856)

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